Douglasie

Die Douglasie starb nach der letzten Eiszeit in Europa aus. Sie überlebte aber in Nordamerika und wurde von dort im 18. Jahrhundert wieder eingeführt. Danach wurde sie in großem Umfang in Parks und Gärten, aber auch in Wäldern gepflanzt. Die Douglasie benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit und bevorzugt niederschlagsreiche Lagen mit tiefgründigen, feuchten Böden.

Der immergrüne Baum wird etwa 50 bis 60 Meter hoch und besitzt eine gerade, relativ schlanke Krone. Die weichen, flachen und zur Spitze hin gerundeten Blätter sind stumpf bis spitz. Farblich können sie zwischen gelb- und blaugrün eingeordnet werden. An der Unterseite besitzen sie zwei silberne Streifen. Die zerriebenen Nadeln duften nach Orangen.

Die Rinde der Douglasie ist, wenn der Baum noch jung ist, graugrün und zeigt viele Harzbeulen. Ist der Baum älter erscheint sie dunkler und ist rissig. Das austretende Harz ist farblos und duftet nach Zitrone. Die Zapfen der Douglasie sind hängend und etwa fünf bis zehn Zentimeter lang. Sie fallen als Ganzes vom Baum ab. Die Douglasie kann bis zu 600 Jahre alt werden und wächst sehr schnell. Ihr Holz findet Verwendung als Bauholz, Parkett, Terrassenholz, Holzboden, Fassadenverkleidung,  Aufgrund der Härte des Holzes wird es in Holzhandel unter der Kategorie Hartholz eingeordnet. Bei der Verwendung im Aussenbereich auf Balkonen oder Terrassen bzw. als Gartenmöbel ist auf einen entsprechenden Holzschutz und eine regelmäßige Holzpflege zu achten.

Begriffe mit Themenrelevanz zum Artikel:

Kategoriezuordnung: Baustoffe · Artikel erstellt am: 20.03.2007 · 4191 Aufrufe seit dem 20.03.2007 (3 pro Tag)
 36 queries. 0.248 seconds