Holzdielen
Wer in seinem Haus Gemütlichkeit haben will, kommt oft auf Holzdielen als Fußbodenbelag zurück. Sie verbreiten auch eine rustikalere Optik als zum Beispiel Laminat. Hobeldielen werden aus massiven Laub- oder Nadelgehölzen gefertigt. Sie sind roh oder behandelt im Handel für Bodenbeläge erhältlich. Unter den Begriff Dielen fallen auch Bodenbeläge wie Massivholzdielen, Riffeldielen, Landhausdielen oder Schiffsboden.
Zu beachten ist bei der Verlegung von Holzdielen zum einen, dass sie, einmal verlegt, nur schwer wieder zu entfernen sind. Anders als etwa beim Laminat werden sie nicht schwimmend verlegt und können so bei einem eventuellen Auszug aus einer Mietwohnung nicht ohne weiteres mitgenommen werden. Da Holz ein Naturprodukt ist, verändert es sich in Länge und Breite – in Fachkreisen nennt man diese Tatsache, dass das Holz "arbeitet". Aus diesem Grund muss man bei der Verlegung der Dielen auch auf einen ausreichenden Abstand zu den Wänden achten, damit sich der Holzboden noch einige Zentimeter ausdehnen kann, bevor er an die Wände stösst. Ist er genau passend verlegt, werden sich später Wellen im Boden bilden.
Die Anschaffungskosten für Holzdielen sind im Vergleich zu anderen Bodenbelägen relativ hoch und liegen bei etwa 30 bis 35 Euro pro Quadratmeter. Dazu kommen noch Kosten für das Schleifen und Polieren. So rechnet man etwa 20 Euro pro Quadratmeter noch hinzu. Doch die Kosten lohnen sich jedoch, da Holzdielen weitaus langlebiger sind als andere Bodenbeläge. Sie können auch, wenn sie abgetreten sind, wieder abgeschliffen werden. Das kann sogar mehrmals geschehen. Man kann also sagen, dass Dielen ein "Generations-Fußboden" sind. Auch bei der Reinigung sind Holzdielen recht komfortabel. Sie lassen sich, wenn sie richtig versiegelt sind, ganz einfach feucht abwischen. In dem Punkt stehen sie anderen, modernen Böden in nichts nach.
Kategoriezuordnung: Bodenbeläge · Artikel erstellt am: 21.03.2007 · 3941 Aufrufe seit dem 21.03.2007 (2 pro Tag)