Elektroheizung

Als ökologisch werden Elektroheizungen selten eingestuft, dabei hat sich der Wirkungsgrad der Elektro-Heizungen deutlich gebessert. Von früher kennt man vor allem die Nachtspeicheröfen, die später jedoch aufgrund der steigenden Strompreise und der geringen Effizienz ausgedient hatten. Heute sind die elektrisch betriebenen Heizungen jedoch als Flächenheizung – zum Beispiel Wandheizung, Fussbodenheizung oder Deckenheizung – relativ energiesparend.

Elektrische Fußbodenheizungen werden – wie bei der wasserführenden Variante auch – direkt in den Estrich gelegt und gegeben dadurch gesunde Strahlungswärme ab. Durch die Abstrahlung der Infrarotstrahlen empfindet der Mensch die Wärme deutlich angenehmer und "wärmer", als sie eigentlich ist – die Folge ist, dass man das Thermostat einige Grade runterstellen kann, ohne Kälte zu empfinden. Dies wiederum spart – trotz Elektroheizung – Energie und damit Heizkosten. Das gleiche System funktioniert auch bei Deckenheizungen oder Wandheizungen.

Die Elektroheizung ist jedoch auch als Konvektionsheizung erhältlich. Dabei wird ein Heizkörper elektrisch erhitzt und gibt seine Wärme an vorbeiströmender Luft ab. Das Funktionsprinzip der Konvektion wird bei allen Heizungen mit Heizkörpern angewandt, hat aber den Nachteil, dass es starke Luftbewegungen zur Folge hat, die wiederum Staub aufwirbeln und schlecht für Allergiker sind.

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Kategoriezuordnung: Heiztechnik · Artikel erstellt am: 24.08.2006 · 6597 Aufrufe seit dem 24.08.2006 (4 pro Tag)
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