Marmorheizung: Elektroheizung mit Pfiff

Wenn der begriff Elektroheizung fällt, denkt man als erstes an altertümliche Nachspeicherheizungen, die als Stromfresser heutzutage nicht mehr akzeptabel sind. Die Entwicklung der Elektroheizungen hat jedoch einige Neuerungen erfahren, die sich auch auf den Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten bemerkbar machen.

Die Marmorheizung ist ein Heizungstyp, der mittlerweile so ausgereift ist, dass er problemlos mit den üblichen Zentralheizungen mit Heizkörpern konkurrieren kann. Technisch verbirgt sich hinter der Marmorheizung ein flaches Heizelement, das zwischen zwei Marmorplatten untergebracht ist. Manche Hersteller verwenden auch noch Heizelemente, die längs oder quer in eingefräßten Aussparungen in den Platten untergebracht sind, jedoch hat sich bei dieser Technik gezeigt, dass die Platten durch die konzentrierte hohe Temperaturabgabe in bestimmten "Adern" unter Spannung geraten und dadurch Risse bilden können. Die Haltbarkeit ist deutlich herabgesetzt. Zum anderen ist bei der flächigen Temperaturabgabe des Heizelements eine geringere Leistung nötig, was wiederum beim Energiesparen hilft. Man kennt den Effekt von der Fußbodenheizung, die auch eine geringer Vorlauftemperatur als eine Heizung mit Heizkörpern besitzt und dadurch effektiv hilft,  Heizkosten zu sparen.

Weitere Vorteile bei der Verwendung von Marmorheizungen ergeben sich auf den Verzicht von einer Heizung, die eine Feuerung und einen Schornstein bedarf. Damit entfällt auch die Gebühr für den Schornsteinfeger, die Kosten für die Wartung der Heizung und man spart den Raum, der sonst als Heizungsraum verwendet werden müsste. Dies setzt natürlich voraus, dass auch die Warmwasserbereitung über einen Boiler geschieht.

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Kategoriezuordnung: Heiztechnik · Artikel erstellt am: 14.12.2006 · 5214 Aufrufe seit dem 14.12.2006 (2 pro Tag)
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