Heiledelsteine
Heiledelsteine sind anorganische oder fossile Substanzen, vor allem Minerale, die bei Krankheiten eine heilende Wirkung haben oder das Befinden verbessern sollen. Diese wissenschaftlich nicht nachweisbaren Effekte entstehen durch ein Bedecken der erkrankten Körperteile mit Heiledesteinen oder das Tragen als Schmuck.
Protagonisten der Heiledelsteine meinen, dass eine elektromagnetische Umgebungsstrahlung, wie das aus der chinesischen Philosophie bekannte Oi, an der kristallinen Struktur der Heilsteine gebündelt oder gestreut wird und damit eine veränderte Polarisationsebene erhält. Daraus abgeleitet wird die letztendliche positive Wirkung auf die menschliche Physis. Edelsteine für Heilzwecke wurden schon in alten Hochkulturen aber auch bei den antiken Griechen eingesetzt, mit der Äbtissin Hildegard von Bingen verbreitete sich dieses Wissen um die Steilheilkunde auch in Europa und lebt mit der Esoterikwelle der letzten 20 Jahre wieder auf.
Kategoriezuordnung: Esoterik-Lexikon · Artikel erstellt am: 13.09.2006 · 3145 Aufrufe seit dem 14.09.2006 (1 pro Tag)