Heilsteine
An die Heilkraft der Steine wurde in der Antike bereits von Chinesen, Ägyptern und Griechen geglaubt. Auch die Bekannte Hildegard von Bingen – um auch ein Beleg aus unserem Kulturkreis anzuführen – war vor über 800 Jahren von der Kraft der Heilsteine überzeugt. Eine wissenschaftliche Erforschung der Heilkräfte der Edelsteine wird heute auch schon angestrebt, alledings konnten bisher keine stichfesten medizinischen Beweise geliefert werden. Wenn man an die Heilkraft der Steine glaubt, sind diese vielleicht auch garnicht notwendig.
Angewendet werden die Heilsteine nach ihrer Farbe und Art, die zu bestimmten Krankheiten passen und beim Tragen in der Hand oder auf der Haut zu einer Linderung führen sollen. Welcher Stein zu welchen Symptomen passt, erforscht die Steilheilkunde, die allerdings noch keine medizinische Berücksichtigung gefunden hat. Man sagt jedoch, dass bei Gelenkschmerzen der Bergkristall, bei Kopfschmerzen der Amethyst und Rosenquarz bei Fruchtbarkeitsproblemen helfen soll. Viele weitere Heiledelsteine und ihre Wirkung findet man in einschlägiger Literatur. Edelsteine bzw. Halbedelsteine sind im Handel als sogenannte Trommelsteine erhältlich. Damit sind Steine gemeint, die in einer Trommel rundgeschliffen wurden und keine Ecken und Kanten mehr aufweisen.
Kategoriezuordnung: Esoterik-Lexikon · Artikel erstellt am: 31.08.2006 · 4663 Aufrufe seit dem 31.08.2006 (3 pro Tag)