Schiffsbeteiligung

Die Schiffsbeteiligung ist eine Geldanlage, die zu den geschlossenen Fonds zählt. Der Anleger gibt hier sein Geld zur Finanzierung eines Container- oder Luxusschiffes (siehe auch Investition in Containerfonds, welches anschließend an ein oder mehrere Unternehmen verchartert wird. Anders als bei offenen Fonds wird bei einer Schiffsbeteiligung jedoch nur ein Projekt finanziert.

Die Laufzeit einer Schiffsbeteiligung richtet sich nach dem Schiff, in das investiert wird, sie liegt zwischen 12 und 20 Jahren und endet erst mit dem Verkauf des Schiffes. Während der Laufzeit geschlossener Fonds sind diese nur über einen Zweitmarkt zu verkaufen, je nach Performance des Fonds ist jedoch mit hohen Abschlägen zu rechnen.

Mit den Chartereinnahmen des Schiffes werden dessen Betriebskosten finanziert sowie eventuell aufgenommene Fremdmittel getilgt. Der Restbetrag wir an die Anleger als Gewinn ausgeschüttet. Je nach Fondsgesellschaft und Projekt liegt der Gewinn zwischen 8% und 12% pro Jahr. Dieser Gewinn der Schiffsfonds wird in der Regel jährlich an die Anleger ausgeschüttet.

Schiffsbeteiligungen sind vor allem für Menschen mit einem hohen Steuersatz interessant, die gleichzeitig ihre Freibeträge ausgeschöpft haben. Der Grund liegt in der Besteuerung. Der Gewinn eines Schiffs kann pauschal nach dessen Nettoraumzahl, der so genannten Tonnagesteuer, ermittelt werden. So liegt der zu versteuernde Gewinn bei lediglich 0,1% – 0,4% des tatsächlichen Ertrages. Investitionen in Schiffsbeteiligungen sind ab Beträgen von EUR 5.000 – 15.000 möglich.

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Kategoriezuordnung: Geldanlage · Artikel erstellt am: 15.07.2007 · 2162 Aufrufe seit dem 15.07.2007 (1 pro Tag)
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