Kredit und arbeitslos?

Wer gerade arbeitslos geworden ist und einen Kredit aufnehmen möchte, wird wissen, wie schwer es ist, von den Banken einen positiven Kreditentscheid zu erhalten. Arbeitnehmer haben es da viel leichter, denn ihr geregeltes Einkommen gilt für die Kreditinstitute als hinreichende Sicherheit und der Kredit wird in den meisten Fällen gewährt, vorausgesetzt die Schufaauskunft ist positiv.

Aber auch Arbeitslose haben unter gewissen Voraussetzungen eine Chance, den gewünschten Kredit zu bekommen. Es dürfen keine Leistungen von der Agentur für Arbeit bezogen werden und die Schufa-Akte muss einwandfrei sein. Sicherheiten wie eigene Immobilien oder Wertpapiere sind für eine Kreditgenehmigung bei Arbeitslosen gleichfalls von Vorteil. Viele Arbeitslose können die vorgenannten Bedingungen jedoch nicht erfüllen. Gibt es für sie keine Möglichkeiten, einen Kredit zu erhalten? "Kredit" und "arbeitslos" sind scheinbar Begriffe, die einander ausschließen. Doch nicht in jedem Fall.

Vater Staat gewährt Arbeitslosen Darlehen oder eine Finanzierung, falls sie sich selbstständig machen. Zu diesem Zweck wurden staatlich geförderte Kreditprogramme wie der KfW-Kredit eingerichtet. Existenzgründer können auch ein so genanntes Mikrodarlehen plus Startgeld in Anspruch nehmen. Dadurch wird es ihnen möglich, auch wenn sie vorher arbeitslos waren, Investitionen für die eigene Firma zu tätigen.

Um einen Kredit zu bekommen, sind finanzielle Sicherheiten entscheidend. Oftmals wird beispielsweise auch der Abschluss einer Lebensversicherung als Sicherheit für die Banken vorausgesetzt. Ein Schweizer Kredit oder schufafreier Kredit kann von Arbeitslosen in der Regel nicht in Anspruch genommen werden, weil das geregelte Einkommen fehlt. Arbeitslose sollten bei einem Kreditwunsch das persönliche Gespräch in verschiedenen Banken suchen, um eventuelle Möglichkeiten einer Kreditvergabe vor Ort zu verhandeln.

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