Windkraftfonds: Investmentfonds für Windenergie

Der Wandel der Energie Gewinnung in Deutschland ist weithin sichtbar. Windräder – in Neudeutsch Windkraftanlagen – verzieren oder verschandeln (das liegt immer im Auge des Betrachters) das Land.

Vereinzelt wundern sich Menschen warum keine einzelnen Anlagen erbaut werden, sondern komplette Windanlagen-Parks – der Grund liegt in der Finanzierung solcher Projekte. Private Geldgeber erwerben Anteile an geschlossenen Fonds, den Windfonds. Damit finanzieren die Gesellschaften nicht nur eine Anlage sondern immer mehrere, da die Erschließung eines solchen Areals aufwendig und teuer ist.

Nach Erstellung eines Windgutachtens werden Kalkulationen erstellt, die den Geldgebern eine Einschätzung der Rendite ermöglichen. Auch wenn nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der produzierte Strom zu einem vorher festgelegten Preis abgenommen werden muss, besteht immer noch die Gefahr eines schlechten Windjahres.

Anleger in Windkraftfonds sollten sich daher vorher das Gutachten über das zu erschließende Gelände zeigen lassen und dann entscheiden ob der Windpark, bzw. der ausgesuchte Windfond tatsächlich eine sinnvolle Ergänzung für die eigene Anlagestrategie darstellt.

Für den Fall, dass dieses Angebot nicht perfekt erscheint bleiben statt Windkraftfonds auch noch andere Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich der geschlossenen Fonds – gerade Solarenergiefonds und Biomasse-Fonds gewinnen, bedingt durch den technischen Reifeprozess, immer mehr an Relevanz. Während auch auf die Sonne nicht immer Verlass ist, ist Biomasse in Form von tierischer Gülle ist nahezu konstant verfügbar. (fv)

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Kategoriezuordnung: Fondsvermittlung24 - Fonds · Artikel erstellt am: 19.07.2006 · 1091 Aufrufe seit dem 20.08.2006 (0 pro Tag)
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