Motorsäge

Motorsägen sind handgeführte Sägen, die durch Benzin oder elektrisch betrieben werden. Umgangssprachlich werden sie auch Kettensägen genannt. Die erste elektrisch betriebene Motorsäge wurde im Jahr 1926 von dem deutschen Familienunternehmen Stihl gebaut.

Die Motorsäge hat anderen Sägen gegenüber den Vorteil, dass sie eine hohe Schnittleistung hat (im Vergleich mit Handsägen), einfach zu handhaben ist und über große Mobilität verfügt. Einer der Nachteile der Motorsäge ist das hohe Unfallrisiko, denn mit dieser Sägeart passieren am häufigsten Unfälle. Bei Benzinsägen ist der Motor sehr laut und wegen der Abgase sollte sie nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden.

Der Schnitt mit einer Motorsäge ist grob und nach jedem Einsatz muß die Säge teilzerlegt und gründlich gereinigt werden. Technisch gibt es vier Sonderformen der Motorsäge, die sich sowohl in der Konstruktion als auch in ihrer Anwendung unterscheiden:

  • Die Betonkettensäge wird zum Zerlegen von Bauteilen aus Beton benutzt.
  • Die Abbundkettensäge wird von Zimmerleuten benutzt. Sie hat Spezialketten für hochwertige Schnittflächen und Präzisionsarbeiten.
  • Einhandmotorsägen sind Spezialmotorsägen, die nur für professionelle Baumpflegearbeiten eingesetzt werden. Der Führer der Säge muß eine Sonderausbildung nachweisen.
  • Der Harvester ist eine Holzvollerntemaschine für den industriellen Einsatz, eine Weiterentwicklung nach dem Prinzip der Motorsäge.

Beim Kauf einer Säge sollte man sich vorher überlegen, welche Art von Motor die Säge haben und wie lang das Schwert sein soll. Ein Service für eventuelle Defekte, Ersatzteile, Wartung und Reparaturen sollte vor Ort sein.

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Kategoriezuordnung: Gartengeräte · Artikel erstellt am: 08.02.2007 · 2854 Aufrufe seit dem 08.02.2007 (2 pro Tag)
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