Gewächshaus

Gewächshäuser werden auch Treibhäuser genannt. Sie dienen zur Anzucht und zum Schutz von Pflanzen. Die Gewächshäuser werden aus Glas oder Folie gebaut und schützen die Pflanzen vor widrigen Witterungen. Durch Aufbau einer bestimmten Luftfeuchte und gezielter Bewässerung wird den Pflanzen ein optimales Umfeld für ihre Entwicklung geboten.

Die Mindestanforderungen, über die ein Gewächshaus verfügen sollte, sind eine lichtdurchlässige Abdeckung, eine Konstruktion, die das Dach trägt (Mauer oder Metallrahmen) eine Möglichkeit zum Lüften und natürlich angelegte Beete im Inneren. Große Gewächshäuser besitzen zusätzlich oft eine Beregnungsanlage, Heizung oder zusätzliche Isolierung, Anlagen zur Schattierung und elektronische Steuerungen (Gewächshauscomputer).

In der industriellen Bewirtschaftung benötigt man auch Belichtungs- und Düngungsanlagen, sowie Wärmespeicher oder Automaten zur Bewässerung.

Neben verschiedenen Konstruktionen wie 5-Eck- oder 6-Eck-Treibhäusern, werden Gewächshäuser nach der Innentemperatur in drei Arten eingeteilt. Kalthäuser sind für Temperaturen bis 12 Grad Celsius, temperierte Häuser von 12-18 Grad Celsius und Warmhäuser (Treibhäuser) für Temperaturen über 18 Grad Celsius.

Durch die Sonnenstrahlen kommt es zu einem Wärmestau im Gewächshaus. Zuerst wird der Boden erwärmt, danach die Pflanze und dann der Raum. Dadurch, dass die Wärme im Raum verbleibt, entsteht der Treibhauseffekt. Er wird zum Beispiel auch bei Wintergärten genutzt. Da die Temperatur sehr hoch werden und den Pflanzen schaden kann, muss das Pflanzhaus entsprechend der Temperaturen gelüftet werden. Im Gewächshaus kann man auch Pflanzen vorkultivieren.

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