Gartenteich
Ein Teich, Bachlauf oder Biotop kann einen Garten nicht nur optisch aufwerten, sondern ist auch noch nützlich für die Natur. Für jede Gartengröße und vorhandenen Platz gibt es spezielle Teichschalen. Diese sind zumeist in Wasser- und Uferzonen unterteilt, was die Bepflanzung einfacher gestaltet. Je nach dem, ob Fische eingesetzt werden sollen, muss der Teich über die nötige Tiefe verfügen, damit die Fische den Winter schadlos überstehen können.
Individuelle Teiche lassen sich am besten mit Teichfolie anlegen. Auch hier sollte vorher klar sein, ob es ein Zierteich oder ein Fischteich werden soll, damit die richtige Teichtiefe bestimmt werden kann. Ein Koiteich wird in der Regel zusätzlich mit einer Filteranlage ausgestattet, die das Wasser regelmäßig klärt. Dies ist zwar nicht notwendig, da karpfenartige Fische in gut angelegten Teichen auch so prima leben können, aber man möchte ja besonders die Koikarpfen im Teich sehen.
Beim Teichbau selbst gibt es Einiges zu beachten, besonders bei der Bepflanzung. Es sollte so wenig Erde wie möglich ins Wasser gelangen. Dies ist wichtig, damit im Wasser nicht zu viele Nährstoffe geschwemmt werden, die den Teich letztendlich “umkippen” lassen können. Die Wurzelballen der Wasserpflanzen werden deshalb in speziellen Behältern eingesetzt.
Bei der Auswahl der Wasserpflanzen sollte zudem darauf geachtet werden, dass auch sauerstoffspendende Arten dabei sind, wie z.B. das Hornkraut. Für zusätzlichen Sauerstoff kann aber auch ein künstlicher Wasserfall sorgen. Soll ein Schwimmteich angelegt werden, sind hier wieder andere Dinge zu beachten, wie z.B. eine Klärzone mit entsprechender Bepflanzung, die den Teich sauber hält.