Eigenhaarverpflanzung bei Haarausfall und Glatzenbildung

Unter einer Eigenhaarverpflanzung versteht man das Transplantieren von einzelnen Haaren, kleinsten Haarbüscheln und Hautstreifen, die mit Haaren versehen sind. Sie wurden vorher dem Patienten an Stellen der Kopfhaut entnommen, die zahlreiche Haare aufweisen, wodurch Entnahmen unauffällig bleiben oder aber an anderen Körperstellen (Rücken, Beine) gewonnen.

Wichtig ist für den Erfolg der Behandlung, dass körpereigene Haare verwendet werden, da körperfremde Haare und Hautstreifen nicht anwachsen oder absterben –  sie werden vom Immunsystem des Körpers abgestoßen.
 
Im Endergebnis ist die Haarverpflanzung eine Umverteilung von körpereigenen Haaren, die mittels chirurgischem Besteck und Hohlnadel vom Arzt vorgenommen wird. Die Haartransplantation findet Anwendung bei Haarausfall und Glatzenbildung. Die unterschiedlichen Ursachen können sowohl Männer als auch Frauen in Mitleidenschaft ziehen, jedoch ist nur der hormonell-erbliche Haarausfall mit der Haartransplantation zu behandeln.

Haarausfall ist eine Erkrankung, die zu keiner Funktionsbeeinträchtigung führt. Er ist darüber hinaus schmerzfrei, wird aber deswegen behandelt, da schwere Störungen des Selbstwertgefühls – insbesondere bei Frauen – eintreten können. Die medikamentöse Behandlung von Haarausfall stoppt zwar weitern Haarverlust, kann aber die abgestorbenen Haarwurzeln nicht mehr aktivieren.

Insgesamt dient die Eigenhaarverpflanzung der Wiederherstellung des ursprünglichen Aussehens. Sie fand ihren Ursprung in den Vierziger Jahren bei der Behandlung von Brandopfern und wurde ständig weiterentwickelt. Gegenwärtig bieten zahlreiche Mediziner und Schönheitschirurgien Eigenhaarverpflanzungen an. Diese reichen von der Einzelhaarverpflanzung bis zur Verpflanzung von bis zu einem Zentimeter großen haarbesetzten Hautstreifen sowie dem Einsetzten von zergliederten Bündelungen des Haares (Follikulare Einheiten).

Als modernste Methode der Eigenhaartransplantation gilt gegenwärtig die Follicular Unit Extraction (FUE) und Insertion (FUI), bei der die Gewinnung von Haarbündeleinheiten, die bis zu vier Haare enthalten können, elementar ist.

 

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Kategoriezuordnung: Haarausfall · Artikel erstellt am: 12.12.2006 · 2227 Aufrufe seit dem 12.12.2006 (4 pro Tag)
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