Kirschkernkissen
Die Anwendung von Kirschkernkissen bei Rückenschmerzen oder rheumatischen Beschwerden ist ein altbekanntes Hausmittel und wurde schon vor Jahrezehnten durchgeführt. Medizinische Erfolge sind bei derartigen Anwendungen nur bedingt nachweisbar, aber der Nutzen von den Kissen mit Füllen aus trockenen Kirschkernen scheint vorhanden zu sein, da sie sonst nicht in fast jedem Haushalt zu finden wären.
Um das Kissen zu erwärmen, kann man es sowohl in der Mikrowelle als auch in einem Ofen ausheizen. Die Kirschkerne speichern die Wärme und geben diese dann langsam ab. Früher wurden die Kissen vermutlich auf dem guten alten Kachelofen erwärmt, denn die ersten nachweisbaren Funde deuten darauf hin, dass die Kirschkernkissen bereits im 12. Jahrhundert schon im Einsatz waren.
Was jedoch gut die Wärme speichert, eignet sich auch zur Speicherung von Kälte. So ist es physikalisch nicht verwunderlich, dass man das Kirschkernkissen auch als Kühlakku einsetzen kann, wenn man es eine Zeit in die Gefriertruhe gelegt hat. Hier empfiehlt sich jedoch eine Tüte, die verhindert, dass das Kissen feucht wird.
Kategoriezuordnung: Naturprodukte · Artikel erstellt am: 30.10.2006 · 2218 Aufrufe seit dem 30.10.2006 (1 pro Tag)