Phytotherapie
Arzneipflanzen und Heilpflanzen bilden den Grundstock der sogenannten Phytotherapie. Wurde diese Therapieform im Mittelalter noch hautpsächlich auf dem Erfahrungsschatz aufgebaut, den die Mediziner selbst mit den Pflanzen hatten, so ist man mittlerweile gut vertraut mit den medizinischen Wirkweisen, die bestimmte Pflanzenstoffe aufweisen. Wissenschaftliche Analysen der Pflanzenmittel haben dazu geführt, dass Pharmakonzerne direkt bestimmte Stoffe aus dem Stoffcoktail einer Pflanze isolieren, um diesen dann in Medikamenten zu verwenden.
Viele pflanzliche Heilmittel eignen sich zur Selbstmedikation, also zu Behandlung ohne Arzt, da sie keine schädigenden Wirkungen aufweisen, wenn man sie in Maßen einnimmt. Einige Ausnahmen bilden giftige Pflanzenstoffe, die nur durch ein ärztliches Rezept erhältlich sind und auch nur unter ärztlichem Rat eingenommen werden sollten. Alternative Heilmittel aus Pflanzenstoffen werden aufgrund ihrer nachweislichen Wirksamkeit auch von der Schulmedizin eingesetzt. Besonders bekannt sind zum Beispiel Kamille, Teebaumöl, Teufelkralle oder Quendelkraut.
Kategoriezuordnung: Gesundheit · Artikel erstellt am: 28.08.2006 · 2024 Aufrufe seit dem 28.08.2006 (1 pro Tag)