Führerschein
Der Wunsch nach einem Führerschein steht bei Jugendlichen ganz oben auf der Wunschliste. Bei den meisten ist es der Autoführerschein, verbunden mit dem ersten eigenen Kleinwagen. Aber auch ein Motorradführerschein übt einen gewissen Reiz aus, vor allem mit der Aussicht, demnächst ein schnelles und schickes Motorrad zu fahren. So mancher Jugendliche brennt auch darauf, endlich den Mofaführerschein machen zu können. Erwachsene machen auch in späteren Jahren noch einen Führerschein, um mobil und unabhängig zu bleiben.
Und nicht wenige Personen benötigen aus beruflichen Gründen eine Fahrerlaubnis, etwa einen LKW-Führerschein. Viele Stellenangebote enthalten den Zusatz: „Führerschein Klasse 3 erforderlich“. Sei es, dass mit dem Auto Kunden besucht oder Waren ausgeliefert werden sollen, oder der Arbeitsplatz ohne PKW nur schlecht erreichbar ist: Gründe dafür, Fahrstunden zu nehmen und einen Führerschein zu machen, gibt es genug. Der Führerschein ist eine behördliche Genehmigung.
Dementsprechend gibt es gesetzliche Vorschriften zur Erlangung einer Fahrerlaubnis. Dazu gehört die Anmeldung in einer Fahrschule und die Teilnahme am theoretischen Unterricht. Die theoretische Fahrprüfung besteht aus einem Fragebogen („Fahrschultest“), der das erworbene Wissen abfragt. Um an der praktischen Fahrprüfung teilnehmen zu können, muss zunächst eine bestimmte Anzahl an Fahrstunden genommen werden. Führerscheinbesitzer, die seit vielen Jahren nicht mehr gefahren sind, haben die Möglichkeit, durch ein paar Fahrstunden erworbene Kenntnisse aufzufrischen und die Fahrsicherheit zurück zu gewinnen.