Ayurveda
Mit Ayurveda wird eine indische Heilkunst aus dem 3. bis 1. Jahrtausend vor Christus benannt, die als Therapie eine Verbindung zwischen aus der Natur abgeleiteten Erfahrungen und ganzheitlichen philosophischen Ansätzen darstellt. Die Ayurveda-Behandlung basiert auf physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekten. Es wird in der Ayurveda mit Hilfe von Kräutern versucht, das Gleichgewicht der Energien, den Temperamenten Vata für Wind bzw. Luft, Pita für Feuer und Wasser sowie Kapha für Erde und Wasser erneut herzustellen.
Anfänglich wurden im Ayurveda pathologische Erscheinungen auf die sogenannten Doshas, die Sünden, zurückgeführt, davon ist man später wieder abgegangen. Das System der Doshas sollte mittels Ayurveda in ein ausgewogenes Verhältnis überführt werden. Mittlerweile wird die Ayurveda-Ausbildung auch in Seminaren im deutschsprachigen Raum angeboten, mit der man als Heilpraktiker eine Ayurvedabehandlung anbieten kann.
Medizinisch betrachtet beruht Ayurveda auf einer Reinigung des Körpers, was im Gegensatz zu den Reiztechniken steht, die zum Beispiel bei der Akupunktur oder bei Bowtech angewendet werden. In der Ayurveda-Therapie sollte möglichst über einen Zeitraum von mehreren Wochen an der Entschlackung und Entgiftung des Körpers gearbeitet werden, wodurch im Endeffekt auch die Psyche des Behandelten profitiert.
Kategoriezuordnung: Alternativmedizin · Artikel erstellt am: 19.09.2006 · 954 Aufrufe seit dem 20.09.2006 (1 pro Tag)