Heilerde
Heilerde ist ein in der Medizin eingesetztes Löss-basiertes Pulver, welches durch entsprechende Verfahren für die verschiedensten Anwendungen mit kaltem Wasser verrührt oder oral eingenommen wird. Seit der Antike verwendet, erlebte sie unter Kneipp sowie Falke und Just im 19. Jahrhundert eine verstärkte Verwendung als alternatives, vielseitig einsetzbares Heilmittel.
Zu über der Hälfte besteht Heilerde aus Silikaten, dazu kommen Dolomit, Feldspat, Kalzit und Tonminerale, weshalb man auch von Mineralerde spricht. Bei der äußerlichen Anwendung werden durch den ausgelösten Kältereiz die Gefäße verengt und Spannungen vermindert, wodurch sich Entzündungen und Schmerzen zurückbilden. Durch das Trocknen der Heilerde wird zudem überschüssige Gewebeflüssigkeit heraus gezogen und durch innere Erwärmung der Stoffwechsel angeregt, was bei Auflagen, Bädern, Masken und Wickeln positive Wirkungen erzielt.
Kategoriezuordnung: Alternativmedizin · Artikel erstellt am: 13.09.2006 · 1890 Aufrufe seit dem 14.09.2006 (3 pro Tag)