Hirsutismus
Der Begriff Hirsutismus beschreibt eine verstärkte Körperbehaarung der Frau, die vor allem an den Zonen auftritt, die normalerweise bei Männern stark behaart sind: Gesichtsbehaarung, Körperbehaarung und Intimbehaarung. Durch den hormonellen Zusammenhang ist entsprechend oft eine Glatzenbildung (Alopezie) mit der starken Körperbehaarung gepaart. Für Frauen ist der Hirsutismus besonders schwer zu verkraften, da die unerwünschte Körperbehaarung in Form von Frauenbärten, starker Haarwuchs auf Armen und Beinen und Haare auf der Brust das Selbstbewußtsein und das Selbstwertgefühl stark belasten.
Akne ist ein Hautproblem, das zudem häufig mit dem Hirsutismus einhergeht und zeigt, dass die Ursache der Überbehaarung im Bereich der Hormone liegt. Das Problem beginnt bei den Patienten meist mit der Pubertät und wird anfangs mit Enthaarungscremes oder der Enthaarung mit Kaltwachs bekämpft. Eine dauerhafte Lösung ist jedoch nur durch eine Therapie mit Östrogen-Gestagen-Präparaten oder durch eine kosmetische dauerhafte Haarentfernung möglich. Ist die Hormon-Therapie gekoppelt mit einer gesunden Ernährung und regelmässigem Sport, geht der Haarwuchs zurück und kann im kleineren Ausmaß auch mit der Elektroepilation behandelt werden.
Kategoriezuordnung: Medizin · Artikel erstellt am: 29.08.2006 · 4279 Aufrufe seit dem 29.08.2006 (2 pro Tag)