Brustvergrößerung
Die Brustvergrößerung neben der Fettabsaugung ist die häufigste und am weitesten verbreitete Schönheitsoperation im Bereich der Plastischen Chirurgie, da dieses sekundäre Geschlechtsmerkmal naturgemäß unter intensiver Beobachtung beider Geschlechter steht. Oftmals ist der psychische Druck zu kleiner Brüste, aber auch eine asymmetrische, also unterschiedliche größenmäßige Ausprägung beider Brüste, Auslöser für eine operative Brustvergrößerung.
Bei dem chirurgischen Eingriff für die Vergrößerung der Brust, wird unter Vollnarkose ein Brustimplantat eingesetzt, welches außen immer aus Silikon besteht und wahlweise mit Kochsalzlösung oder Silikon gefüllt ist. Die verwendeten Implantate haben eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 15 Jahren, sodass neben der Infektionsgefahr vor allem nach dem Eingriff die regelmäßige Wiederholung des Einsetzens neuer Implantate für eine dauerhafte Brustvergrößerung als gravierende Nachteile zu nennen sind. Auch das Platzen der Brustimplantate ist in einigen Fällen schon vorgekommen und ruft aufgrund der Unverträglichkeit des Silikons schwere Komplikationen im Körper aus.
Kategoriezuordnung: Plastische Chirurgie · Artikel erstellt am: 13.09.2006 · 1981 Aufrufe seit dem 13.09.2006 (1 pro Tag)