Fettabsaugung

Die Fettabsaugung oder Liposuktion ist eine Schönheitsoperation, die in Deutschland sehr häufig durchgeführt wird. Das Fettabsaugen dient der Reduzierung der Fettpolster, die in der Regel an Hals (als Doppelkinn), an Oberarm, Oberschenkel oder an Bauch, Po oder Hüfte aufgebaut wurden. Im Grunde könnten Verbesserungen auch durch Sport und Diät herbeigeführt werden, jedoch sind bei manchen Menschen Problemzonen mit Fettpolstern versehen, die selbst bei langfristiger Ernährungsumstellung keine Verbesserungen zeigen.

Technisch funktioniert das Fettabsaugen so, dass zurerst eine Kochsalzlösung mit einem Betäubungsmittel in die Polster injeziert wird. Dadurch wird sowohl eine lokale Betäubung als auch eine Verflüssigung des fettreichen Gewebes erreicht. Dies wird bei der mordernen Methode der Liposuktion zusätzlich durch die Behandlung mit einem Laser verstärkt und ermöglicht eine leichtere Absaugung des Fettes. Die Fettabsaugung selbst wird mit Kanülen vorgenommen, die im Fettgewebe hin und her bewegt werden, um ein möglichst gleichmässiges Absaugen zu erreichen.

Chirurgische Fehler beim Fett absaugen werden meist als Dellen oder unregelmässige Hautoberfläche an den behandelten Stellen sichtbar. Ebenso besteht das Risiko, dass Organe, Nerven oder Knochen bei zu kräftigen Bewegungen durch die Kanüle geschädigt werden. Fachlich kompetente Schönheitschirurgen sind zwar empfehlenswert, jedoch auch diese sind nur Menschen und machen Fehler – dies sollte vor jeder Schönheits-OP bedacht werden.

Begriffe mit Themenrelevanz zum Artikel: Bauch Doppelkinn Fett absaugen Fett-Absaugung Fettabsaugen Fettpolster Fettzellen Frauen Hüfte Liposuction Liposuktion Männer Oberarme Oberschenkel Plastische Chirurgie Po Schönheits-OP Schönheitschirurgie

Kategoriezuordnung: Plastische Chirurgie · Artikel erstellt am: 29.08.2006 · 3360 Aufrufe seit dem 29.08.2006 (2 pro Tag)
 42 queries. 0.326 seconds