Haartransplantation
Bei Haarausfall gibt es die Möglichkeit, die Haarfülle durch eine Transplantation von Haarwurzeln vom eigenen Haar vorzunehmen. Diese Schönheits-OP benötigt keine Vollnarkose, sondern kann mit einer Lokalanästhesie durchgeführt werden. Die örtliche Betäubung birgt wesentlich weniger Risiken als eine Vollnarkose, so dass aus dieser Sicht die Haartransplantation weniger risikobehaftet ist, als andere Schönheitsoperationen.
In der Praxis werden während der Operation Haarwurzeltransplantate aus dem Hinterkopf ausgestochen und einzeln in die Bereiche der Kopfhaut eingesetzt, die stärker vom Haarausfall betroffen sind. Im Hinterkopfbereich sind fast immer viele Haare vorhanden, so dass die Entnahme von Haaren dort nicht sonderlich auffällt. Auch bei dieser Operation ist natürlich das Risiko einer Wundinfektion zu beachten. Dazu kann es vorkommen, dass die Haarwurzelimplantate aufgrund einer schlechten Durchblutung absterben und abgestossen werden.
Kategoriezuordnung: Plastische Chirurgie · Artikel erstellt am: 01.09.2006 · 979 Aufrufe seit dem 01.09.2006 (1 pro Tag)