Risiken und Resultate bei der Haarverpflanzung

Wenn auch die Haarverpflanzung ein erprobtes Mittel darstellt, um eine teilweise oder in einigen Fällen eine umfassende Verbesserung des kahlen Kopfhautzustandes zu erreichen, gibt es doch viel zu bedenken, bevor eine solche Operation vorgenommen wird. Ziel der Eigenhaarverpflanzung oder Haartransplantation ist es, intakte und erhalten gebliebene Haarteile so an haarlosen Stellen einzupflanzen, dass die umverteilten Haarwurzeln hier weiter wachsen und dem Haar somit eine neue Fülle verliehen wird. Der Patient sollte sich jedoch vor dem Eingriff darüber im Klaren sein, dass es bei der Haartransplantation wie bei allen anderen Operationen auch zu Infektionen, Entzündungen und Störungen im Wundheilungsprozess kommen kann.

Des Weiteren ist es auch möglich, dass das Transplantat von der Kopfhaut nicht angenommen wird, wobei bei der Eigenhaartransplantation das entnommene Material in der Regel besser anwächst, da es sich um körpereigene Haarteile handelt. Die Operationsnarben werden möglichst klein gehalten, doch in einigen Fällen können sie sichtbar bleiben. Selbst nach erfolgreich verlaufenen Operationen kann es zu Nachblutungen und Sensibilitätsstörungen kommen. Diese bekannten Risiken bei der Haarverpflanzung werden von den meisten Betroffenen jedoch in Kauf genommen, da die Haartransplantation oftmals die letzte Möglichkeit darstellt, dem Haarausfall Einhalt zu gebieten.

Die Erfolgsrate ist relativ hoch, auch wenn ein gutes Ergebnis nicht garantiert werden kann. Als gesichert gilt, dass durch die Haarverpflanzung eine optische Verbesserung erzielt werden kann, ein gleich bleibend gutes Resultat über viele Jahre hinweg ist möglich, kann allerdings nicht zugesichert werden, denn das hängt von den individuellen Voraussetzungen des Patienten ab. Hautärzte sind in der Lage, diese individuellen Möglichkeiten abzuschätzen und können bei jedem spezifischen Fall entscheiden, ob die Haartransplantation sinnvoll und auf Dauer Erfolg versprechend ist.

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Kategoriezuordnung: Haarausfall, Plastische Chirurgie · Artikel erstellt am: 03.05.2007 · 4069 Aufrufe seit dem 03.05.2007 (10 pro Tag)
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