Hautstraffung
Mit dem Begriff Hautstraffung wird jede Form der Fettabsaugung unter der Hautoberfläche des Körpers bzw. auch das operative Straffen der Haut durch Entnehmen von überschüssigen Hautpartien bezeichnet. Unabhängig davon, ob diese Entfernung des Fettgewebes oder die Haut-Straffung an Bauch, Hals, Brust oder anderen Stellen des Körpers durchgeführt wird, eine Hautstraffung ist kein Allheilmittel gegen Alterserscheinungen.
Genetisch bedingt wird schon in wenigen Monaten nach dem operativen Eingriff durch das erneute Wachsen von Fettzellen unter der Haut der Erfolg der Maßnahme zurück treten und der ursprüngliche, meist natürliche Zustand wieder hergestellt. Auch das altersbedingte Verlängern der Hautoberfläche ist durchaus normal, so dass ein Straffung in Form einer Bauchstraffung, Bruststraffung oder einem Facelifting wohl überlegt sein sollte.
Eine Hautstraffung kann grundsätzlich nicht flächendeckend durchgeführt werden, so dass optische Unstimmigkeiten zwischen der Gesichtshaut und den ungestrafften Stellen auffallen können. Das hohe Risiko von Infektionen nach einer Operation ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. In manchen Fällen ist die Faltenunterspritzung zur Faltenreduzierung die bessere und risikoärmere Alternative zur operativen Straffung.
Kategoriezuordnung: Plastische Chirurgie · Artikel erstellt am: 19.09.2006 · 837 Aufrufe seit dem 20.09.2006 (1 pro Tag)