Hyperhidrosis
Als Hyperhidrosis bzw. Hyperhidrose wird das krankhaft übersteigerte Schwitzen des menschlichen Körpers bezeichnet. Dabei kann diese Erkrankung, die eine körpergerechte Temperaturregulation reduziert oder gar weitgehend verhindert, sowohl lokal wie auch generell am ganzen Körper auftreten. Je nach Ausprägung kann das Schwitzen das normale Leben im Alltag und im Berufsleben so stark einschränken, dass eine Behandlung notwendig erscheint.
Die Ursachen für übermäßiges Schwitzen, wie die Hyperhidrosis auch genannt wird, sind zum einen eine flächenmäßig eng begrenzte Überaktivität der Schweißdrüsen oder bei der flächigen Variante unter Anderem Hormonschwankungen, Unterfunktion der Hypophyse, Hypoglykämie, also Unterzuckerung, Infekte, Kreislaufstörungen oder Übergewicht sowie psychische Belastungen. In der Regel kann Hyperhidrosis durch das Deaktivieren der Schweißdrüsen oder das Verstopfen der Schweißkanäle erfolgreich und dauerhaft therapiert werden, dafür stehen zahlreiche operative Methoden wie auch medikamentöse Behandlungen zur Verfügung. Unter anderem ist auch die Botox-Behandlung und die Schweißdrüsenentfernung bzw. Schweißdrüsenabsaugung erfolgreich eingesetzt worden.
Kategoriezuordnung: Plastische Chirurgie · Artikel erstellt am: 13.09.2006 · 1959 Aufrufe seit dem 13.09.2006 (1 pro Tag)