Kinnkorrektur
Unter dem Begriff Kinnkorrektur werden die Maßnahmen der Plastischen Chirurgie bezeichnet, welche mittels operativer Eingriffe – auch Kinnoperation oder Kinnplastik genannt – formend und straffend auf die Kinnform einwirken. Eine Korrektur der Kinnform ist durch eine Schönheitsoperation oder durch eine minimal invasive OP möglich.
Eine Kinnkorrektur mit invasiven Methoden, also mit chirurgischen Mitteln, wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei wird nicht nur überschüssiges Fett- und Hautgewebe entfernt, sondern gegebenenfalls durch entsprechende Schnitte auch Gesichts- und Halsmuskulatur verlegt oder die Haut gestrafft. Insbesondere das so genannte Doppelkinn ist aufgrund der unschönen hängenden Form häufig Auslöser einer Kinnplastik, dabei zieht ein solcher Eingriff ein erhöhtes Infektionsrisiko nach sich.
Daneben bestehen nicht-invasive Möglichkeiten zur nachhaltigen Kinnkorrektur durch das Unterspritzen von Falten, dem Einsatz von Botox, einem Nervengift, sowie mechanische Möglichkeiten zur Hautglättung, die unter anderem von Kosmetikstudios oder Praxen für Hauterneuerung oder Hautglättung angeboten werden.
Kategoriezuordnung: Plastische Chirurgie · Artikel erstellt am: 19.09.2006 · 1986 Aufrufe seit dem 20.09.2006 (1 pro Tag)