Ohrkorrektur
Segelohren sind ein häufiger Auslöser dafür, dass bereits Kinder wegen ihres Aussehens gehänselt werden. Unter Fehlstellungen oder unnormalen Formen der Ohren leiden jedoch Menschen nicht nur im Kindesalter sondern auch als Erwachsene. Eine Ohrkorrektur oder - medizinisch ausgedrückt - Otopexie bzw. Otoplastik ist ein chirurgischer Eingriff, der diese optischen Probleme der Ohren korrigiert.
In der Praxis wird die Ohrkorrektur dabei durch das Entfernen von Haut oder Knorpel, der für den weiten Abstand der Ohren zuständig ist. Die dafür notwendigen Eingriffe hinterlassen nur Schnitte an der rückwärtigen Seite der Ohren und sind bei entsprechendem Haarschnitt kaum sichtbar. Nach der erfolgreichen Operation zur Korrektur der Ohrfehlstellung werden die Ohren noch mit einer Bandage versehen, die stabilisierend auf die Ohrmuschel wirken. Ist diese entfernt, kann die Ohrplastik als gelungene Operation gelten. Eine wiederauftretende Fehlstellung der Ohren ist damit auch Jahre nach der Schönheitsoperation auszuschließen.
Kategoriezuordnung: Plastische Chirurgie · Artikel erstellt am: 09.10.2006 · 922 Aufrufe seit dem 09.10.2006 (1 pro Tag)