Cocktailkleid

"Zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen…." daraus soll ein Cocktailkleid werden? Nein, die frischen Zutaten gehören ins Glas, aber zum geschüttelten oder gerührten Cocktail hat sich eine besondere Mode etabliert, die ihren Namen tatsächlich bekam, weil die Damen sie zur Cocktailparty trugen.

In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war es Coco Chanel, die die Cocktailmode erfand und damit den Übergang vom normalen Tagesoutfit zur eleganten Abendmode schaffte. Ihren Höhepunkt erlebte diese Mode in den 50er Jahren, ein Revival folgte in den 80ern

Der berühmteste Gegenpol zum "großen" Abendkleid wurde das "kleine Schwarze". Dieses Cocktailkleid par excellance zeichnete sich durch Schlichtheit und körpernahe Schnitte aus. Die heutigen Cocktailkleider ist phantasievoll, bunt, gewagt, klassisch, kurz oder auch länger. Erlaubt ist alles, was gefällt - und natürlich noch immer das berühmte "Kleine Schwarze".

Ein Abendkleid für Cocktailabende bezaubert durch festlichen und vor allem femininen Flair: der Stoff ist kostbar und umschmeichelt die Figur, das Dekolleté hält sich dezent zurück, kann aber, je nach Anlass und natürlich Geschmack der Trägerin, auch gewagter ausfallen. Das besondere Accessoire ist oft ein kurzes Jäckchen, das Tragevariationen erlaubt und nicht selten das Outfit für eine edle Sommergartenparty aufpeppt, wenn es für das Cocktailkleid zu rustikal ist.

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