Messtechnik
Allgemein werden unter dem Oberbegriff Messtechnik Methoden und Geräte zusammengefasst, die der Bestimmung physikalisch oder geometrisch messbarer Größen dienen. Dazu gehört die Messung von Größe, Gewicht, Dichte, Sättigung, Temperatur, Luft- oder Wasserdruck, Durchflussvolumen, Geschwindigkeit und vielem anderen mehr. Teilbereiche der Messtechnik sind u. a. die Analysetechnik, Kalibriertechnik, Füllstandsmessung, Durchflussmessung und die Wägetechnik.
Beispiele für analytische Messgeräte sind: Chromatograph, Refraktometer, Spektrometer, Polarimeter und das in vielen Wohnungen vorhandene Kalorimeter zur Heizwertbestimmung. Beim Kalibrieren werden die anhand eines Messgerätes ermittelten Daten mit einem Normwert bzw. Standard verglichen und die Differenz dokumentiert. Ein Füllstandsmesser bestimmt den Füllstand einer Flüssigkeit (oder von losen Feststoffen) in einem Behälter. Zwei Beispiele aus dem Alltag sind Gießwasseranzeiger in Blumentöpfen und die Wasserstandsanzeige in einem Wasserkocher. Beide funktionieren mit einem Schwimmer, der leichter als die Flüssigkeit ist und sich deshalb auf der Wasseroberfläche absetzt. Eine elektronische Messtechnik sind Füllstandssensoren.
Ein Durchflussmesser, auch Flowmeter genannt, misst die Durchflussmenge in m3/h. Einige Produkte des täglichen Lebens werden nach Durchfluss berechnet und besteuert. Die Wägetechnik dient der Ermittlung des Gewichtes einer Masse. Während früher unter Zuhilfenahme von Gewichten manuell gewogen wurde, funktionieren die heutigen modernen Waagen in der Regel elektronisch. Alltägliche Beispiele hierfür sind die Briefwaage, Personenwaage und die Waage beim Lebensmitteldiscounter. Ein weiterer aus der Messtechnik stammender Begriff ist der Messverstärker. Er dient dazu, elektrische Größen zu filtern, zu normieren und zu verstärken, um sie dadurch verwertbar zu machen.