Tierfutter
Während sich Tiere in der freien Natur ihren Speiseplan selbst zusammenstellen, sind Haustiere darauf angewiesen, von ihrem Halter regelmäßig und möglichst artgerecht mit Futter versorgt zu werden. Der Handel hält eine Vielzahl an Tierfutter-Sorten einschließlich Biofutter bereit: Hundefutter, Katzenfutter, Fischfutter, Nagerfutter, Vogelfutter sowie Lebendfutter für Reptilien und weitere Spezies. Pferdefutter kauft man am besten in einem Fachhandel für Pferdezubehör.
Ähnlich wie Hühner- oder Taubenfutter gehört es nur in Gegenden mit einem entsprechend großen Tierbestand zum Standardsortiment. Hunde, Katzen, Pferde, Fische, Kaninchen und Ziervögel – alle Tiere stellen bestimmte Ansprüche an das Futter, die einen mehr, die anderen weniger. Während Hunde dafür bekannt sind, nahezu „alles“ zu fressen, gelten Katzen gemeinhin als wählerisch. Die Schwierigkeit bei der Futterherstellung und Auswahl besteht darin, dass das Tierfutter sowohl gesund und artgerecht zusammengesetzt als auch schmackhaft für das Tier sein soll.
Für Hundefutter und Katzenfutter werden oft minderwertige „tierische Nebenerzeugnisse“ verwendet, während der auf der Vorderseite vermerkte Fleisch- oder Fischanteil „mit Fasan, Thunfisch“ etc. lediglich bei 4 Prozent liegt. Damit das Futter trotz schlechter Qualität vom Tier angenommen wird, werden insbesondere Katzenfutter oft Malz, Zucker oder Innereien zugesetzt. Wer sein Tier gesund ernähren will, sollte die Zutatenliste auf der Rückseite der Futterpackung lesen und sich über eine gesunde Nahrungszusammensetzung informieren. Bekannte Hunde- und Katzenfutterhersteller sind: Royal Canin, Whiskas, Select Gold, Eukanuba, Happy Dog. Einige Hersteller bieten gratis Futterproben, etwa Katzen- oder Hundefutterproben an, zum Beispiel Royal Canin.