Bambusparkett
Natürliche Bodenbeläge werden gerade von Allergikern oder gesundheitsbewußten Personen sehr gerne eingesetzt, da diese keine Ausdünstungen von Klebstoffen oder Lösemitteln aufweisen, wie dies manchmal bei Teppichen oder anderen Bodenbelägen der Fall ist. Als besonders ökologisch und dabei auch noch sehr widerstandsfähig gilt das Bambusparkett, das zwar als Echtholz- bzw. Massivholzboden angeboten wird, dessen Rohstoff Bambus jedoch biologisch nicht zu den Hölzern sondern zu den Gräsern zählt.
Im Herstellungsprozess werden die Bambusstücke mit hohem Druck und bei Hitze gepresst und auf diese Art ganz ohne Leim zu einem Stück vereint. Die Härte des Bodenbelags macht ihn auch für besonders stark frequentierte Räume wie Arztpraxen oder Bürogebäude interessant. Das Bambusparkett kann für die einfache Verlegung als Klick-Parkett geliefert werden. Eine Nachbehandlung wie Schleifen oder Ölen, wie dies bei Massivholzparkett der Fall ist, ist bei Bambusparkett nicht notwendig.
Aus ökologischer Sicht ist das Parkett aus Bambus sehr empfehlenswert, da die Bambuspflanzen sehr schnell wachsen und während des Wachstums viel CO2 aufnehmen. Das schnelle Wachstum der Pflanzen ermöglicht auch die Herstellung von großen Mengen des Parketts, da die Gräser bereits nach 2 Jahren geerntet und für die Parkettproduktion genutzt werden können.
Kategoriezuordnung: Umwelt-Lexikon · Artikel erstellt am: 27.06.2006 · 2822 Aufrufe seit dem 20.08.2006 (1 pro Tag)