Biogarten

Die Vielfalt an Arten der Flora und Fauna, die ein unberührtes Stück Natur bietet, soll durch einen Biogarten – einem natürlichen Garten – wiederhergestellt werden. Die Gradwanderung zwischen Nutzbarkeit als Gemüsegarten ohne Unkräuter und dem unbeeinflussten Wachsen der Pflanzen ist der schwierige Teil beim Anlegen und der Pflege eines Biogartens.

Um eine möglichst natürliche Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten und diese auch langfristig unverändert zu erhalten, ist eine ausgewogene Wahl der Fruchtfolgen, der Bodenbearbeitung und der Auswahl der unterschiedlichen Pflanzensorten gefragt. Monokulturen, wie diese in einem normalen Garten gepflegt werden, wo Tomaten nur neben Tomaten und Zucchini nur neben Zucchini wachsen, sind im Biogarten tabu. Zudem haben Mischkulturen auch den Vorteil, dass der Befall durch Pflanzenschädlinge deutlich zurück geht und eine Behandlung mit Insektiziden und Düngern nicht notwendig ist. Wenn überhaupt, dürfen hier nur Biodünger zum Einsatz kommen.

Perfekt wird der Biogarten durch die Ansiedlung von Nützlingen von Bienen, Vögeln und Insekten, denn diese sorgen auch dafür, dass Schädlinge im Garten nicht überhand nehmen. So sollte man auch einen kleinen Kräutergarten und eine Wildblumenwiese im Biogarten nicht vergessen.

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Kategoriezuordnung: Umwelt-Lexikon · Artikel erstellt am: 20.05.2006 · 1418 Aufrufe seit dem 20.08.2006 (0 pro Tag)
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