Brennholz zum ökologischen Heizen

Holz ist ein natürlicher nachwachsender Rohstoff. Zur Entstehung benötigen Bäume nur Wasser, Licht und das Gas, von dem es auf der Erde sowieso zuviel gibt: Kohlendioxid. Kritiker könnten sagen, dass bei der Holzverbrennung CO2 frei wird und daher Brennholz eine schlechte Ökobilanz aufweist: Weit gefehlt, denn bei der Verbrennung wird nur soviel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum zu Lebzeiten aufgenommen hat.

Wenn einige Faktoren bei der Gewinnung von Holz beachtet werden, gibt es keinen Grund, Brennholz nicht als ökologischen Energieträger zu nutzen, zumal man Brennholz auch als regenerative Energie einstuft:

  • das Holz sollte von Bäumen aus der Nähe stammen, damit keine unnötige Energie für den Transport des Holzes aus anderen Ländern eingesetzt wird
  • für jeden gefällten Baum sollte mindestens ein neuer aufgeforstet werden
  • das Holz sollte vor Ort verarbeitet und zum Handel angeboten werden

Werden diese Punkte bei der Herstellung von Brennholz beachtet, tut man mit dem Kauf von Kaminholz sogar noch etwas für die regionale Wirtschaft, denn der Handel kommt der heimischen Forstwirtschaft zu Gute.

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Kategoriezuordnung: Umwelt-Lexikon · Artikel erstellt am: 21.07.2006 · 3881 Aufrufe seit dem 19.08.2006 (2 pro Tag)
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