Elektrofahrzeuge
Keine Frage: Das Beste für die Umwelt ist eine Autofahrt, die man sich einspart, indem man den Weg doch lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt. Da dies aber nicht immer möglich ist, sind Elektrofahrzeuge eine ökologische Alternative zum Benzinauto. Natürlich kann man nicht grundsätzlich sagen, dass erin Elektrofahrzeug ökologisch ist, denn wenn man den Ladestrom aus der Steckdose entnimmt, die wiederum von einem Atomkraftwerk gespeist wird, ist es mit der Ökologie nicht weit her.
Werden die Akkus der Elektrofahrzeuge jedoch mit Solarstrom geladen, ist gegen den Elektroantrieb nichts einzuwenden. Die praktischen Nachteile der Elektroantriebe sind jedoch auch nicht von der Hand zu weisen: Geringe Reichweite pro Ladezyklus, lange Ladezeit der Akkumulatoren, kurze Lebenszeit der Akkus und das hohe Gewicht der Bleiakkumulatoren werden am häufigsten bemängelt, wenn es um die Elektrotransporter im Praxiseinsatz geht.
Um wenigstens einen guten Kompromiss zu finden, werden unter anderem Hybridfahrzeuge genutzt, die sowohl über einen Elektromotor als auch über einen Ottomotor verfügen. Im Stadtverkehr kann der Nutzer zum Beispiel den sparsameren Elektromotor nutzen, der zum Beispiel an Ampeln oder an Bahnschranken keine Energie verschwendet, während man bei längeren Strecken mit hoher Geschwindigkeit den Benzin- oder Dieselmotor bevorzugen sollte. Ein Umschalten zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor ist vom Fahrerplatz ohne Probleme möglich.
Kategoriezuordnung: Umwelt-Lexikon · Artikel erstellt am: 26.06.2006 · 1126 Aufrufe seit dem 20.08.2006 (1 pro Tag)