Pelletsheizung

Die Pelletsheizung bzw. Pelletheizung nutzt als Brennstoff keine kompletten Holzscheite, wie dies bei Kaminöfen oder anderen Arten der Holzöfen der Fall ist, sondern wird mit sogenannten Holzpelltes befeuert. Die Pellets werden aus nicht behandelten Holzspänen gepresst. Wichtig ist, dass bei der Herstellung der Pellets keinerlei Kleber verwendet werden. Dies ist nicht nötig, da das Holz unter hohem Druck – mit geringer Beimengung von Mehl – regelrecht verbacken wird. Die Holzpellets sind dadurch formstabil und können auch lange Zeit gelagert oder über mechanische Transportbänder oder Transportschnecken gefördert werden.

Der Heizwert der Pellets ist zwar hoch, aber im Vergleich zur Öllagerung benötigen die Holzpellets mehr Lagerraum, um den gleichen Brennwert zu erreichen. Die Pellets können aber sogar in unterirdischen Silos gelagert werden, da keine Umweltgefahr von ihnen ausgeht. Die Fördereinrichtungen, die die Pellets zur Pellets-Heizung befördern sind dabei mit einem sogenannten Rückbrandschutz ausgestattet, so dass ein Rückbrand in das Pelletslager fast komplett ausgeschaltet werden kann.  

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Kategoriezuordnung: Umwelt-Lexikon · Artikel erstellt am: 21.08.2006 · 3331 Aufrufe seit dem 22.08.2006 (1 pro Tag)
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