Regenwasser

Regenwasser ist das aufgefangene Wasser aus Niederschlägen, das sogenannte Meteorwasser. Je nach Oberfläche, auf diese Niederschläge fallen, nimmt es verschiedene Wege. Bei normal intensiven Niederschlägen versickert Regenwasser in Abhängigkeit von Bodendurchlässigkeit und -feuchte. Überschüssiges, nicht versickerbares Wasser sammelt sich in Mulden oder fließt oberirdisch über Gewässer ab, ein mehr oder weniger großer Teil verdunstet in Abhängigkeit von Sonnenintensität, Temperatur und Windstärke. Dabei werden die aus der Luft und der überspülten Oberfläche aufgenommenen Schadstoff-, Schmutzpartikel und andere Stoffe, deren Anlagerungen abgespült wurden, auch wieder abgelagert.

Bei befestigten, von Menschenhand geschaffenen Flächen, fließt Regenwasser über Regenrinnen, Straßeneinläufe oder ähnliches in Regenwasserkanäle, von dort wird es dann geklärt oder unbehandelt in natürliche Gewässer eingeleitet.

Für die umweltfreundliche Art der Regenwassernutzung sind Zisternen und Anlagen zum Sammeln des Regenwassers nötig. Zwar lässt sich das Wasser nicht als Trinkwasser nutzen (es sei denn, man würde eine aufwendige Wasseraufbereitung zum Beispiel durch Umkehrosmose betreiben), aber es kann als Brauchwasser für die Toilettenspülung oder für die Gartenbewässerung eingesetzt werden.

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Kategoriezuordnung: Umwelt-Lexikon · Artikel erstellt am: 17.08.2006 · 1191 Aufrufe seit dem 19.08.2006 (1 pro Tag)
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