Regenwasseranlagen
Zu einer Anlage zur Regenwassernutzung gehört mehr als nur ein Tank oder eine Zisterne zum Sammeln von Regenwasser. Dazu gehören auch Pumpen, die das Wasser in das Haussystem weiterleiten. Für den Fall von Wassermangel in der Regenwasseranlage wird auch ein Zulauf für die Trinkwassernachspeisung eingebaut. Die hängt dann an der regulären Wasserversorgung durch die Stadtwerke.
Außerdem gehört ein Filtersystem mit zu einer kompletten Regenwasseranlage. Damit werden aber nur grobe Verunreinigungen herausgefiltert. Außerdem benötigt man eine Füllstandsanzeige, mit der man prüfen kann, wie viel Wasser noch im Tank ist. Vor allem für die Zisternen der Regenwasseranlagen werden auch bestimmte Befestigungsanlagen empfohlen, um einen soliden Aufbau und Stand zu sichern. In einer Kompaktanlage ist ein Kleitierschutz eine Selbstverständlichkeit, wie ein Saugset, das den Erdspeicher mit dem Haus verbindet.
Anlagen für die Regenwassernutzung, die nur für die Gartenbewässerung mit Regenwasser genutzt werden, sind nicht meldepflichtig. Wenn aber eine Anlage auch im Haushalt, also in Toiletten und Waschmaschinen, genutzt wird, dann muss sie beim örtlichen Gesundheitsamt und dem Wasserversorger gemeldet werden. Wichtig zu wissen ist, dass Wasserversorger verpflichtet sind, einen beschränkten Bezug von Trinkwasser zuzulassen. Aber außer dem Aufbau muss auch der Besitzerwechsel einer privaten Regenwasseranlage dem Gesundheitsamt, innerhalb von drei Tagen gemeldet werden. Neue Regenwasseranlagen haben in der Regel eine Garantiezeit von über 10 Jahren. Zusätzlich bieten einige Händler auch 24-Std. Services vor Ort an.
Kategoriezuordnung: Umwelt-Lexikon · Artikel erstellt am: 19.03.2007 · 2847 Aufrufe seit dem 19.03.2007 (1 pro Tag)