Schwimmteich

Ein Schwimmteich ist ein etwas größerer Teich als die meisten Gartenteiche und man kann sich darin bewegen. Wenn der Schwimmteich auch zum Schwimmen genutzt wird, ist darin meistens auch eine Filteranlage nötig, die das Wasser sauber hält. Außerdem werden Badeteiche nur bepflanzt, es werden selten Fische eingesetzt, da diese sich nur wohlfühlen, wenn der Gartenteich im biologischen Gleichgewicht ist. Je nach Stärke der Filtrierung können zuviele Kleinslebenwesen entfernt werden, so dass die natürliche Nahrungsmenge für die Fische zu gering ist.

Bei einem naturnahen Schwimmteich oder Badeteich ist es völlig allerdings normal, wenn sich Molche, Frösche, Libelle, Rückenschwimmer und Co. darin ansiedeln. Auch kann es passieren, dass sich nach einigen Jahren auch mal Unterwasserpflanzen ansiedeln, ohne das man dafür etwas tut. Wenn man komplett auf Teichfilter verzichtet und nur einen Bachlauf für die Sauerstoffversorgung einsetzt, ist der Naturteich ökologisch gut für Fische geeignet. Hier muss man allerdings darauf achten, dass auch durch die Teichbepflanzung ein ökologisches Gleichgewicht herrscht.

Im Herbst, also wenn das Laub fällt, sollte man ein Laubnetz über die Schwimmteiche spannen, denn sonst hat man sehr viel zu tun, das Laub wieder aus dem Teich zu bekommen. Zusätzlich zu einem Schwimmteich gehört aber auch immer ein kleiner Klärteich, der mit groben und feinen Kieseln befüllt wird, um die Algen im Schwimmteich gering zu halten.

Wer Lust bekommt sich einen eigenen Schwimmteich zuzulegen, muss damit rechnen, dass es 1 – 2 Jahre dauert, bis man das selbstgebaute Ergebnis in voller Pracht sieht. Mittlerweile gibt es aber immer mehr professionelle Betriebe, die auf Wunsch auch die komplette Arbeit von der Planung über das Ausheben bis zur Bepflanzung des Gartenteichs alles abnehmen.

Begriffe mit Themenrelevanz zum Artikel:

Kategoriezuordnung: Umwelt-Lexikon · Artikel erstellt am: 19.03.2007 · 1460 Aufrufe seit dem 19.03.2007 (3 pro Tag)
80 queries. 1.612 seconds