Lebensversicherung

In Deutschland gibt es rund 100 Millionen Lebensversicherungsverträge mit einem Volumen von über 600 Milliarden Euro. Die meisten dienen zur Altersvorsorge. Das bedeutet, der Versicherungsnehmer zahlt seine monatlichen Beiträge in die Lebensversicherung ein und spart so über einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren ein beachtliches Vermögen an. Dann besteht die Möglichkeit, sich die komplette Versicherungssumme auf einmal oder als monatliche Rente auszahlen zu lassen.

Diese Art der Lebensversicherung heißt Kapitalbildende Lebensversicherung. Sie deckt zusätzlich zum Lebensfall auch den Tod des Versicherungsnehmers ab. In diesem Fall wird die vereinbarte Versicherungssumme einschließlich der bis dahin erzielten Überschüsse an die Erben ausgezahlt.

Lebensversicherer verzinsen die monatlichen Beiträge mit dem gesetzlichen Mindestzins von zurzeit 2,75 % (Stand März 2007). Bis 2003 lag dieser Satz bei 3,25 %. Interessant sind die Überschüsse, die die Versicherung durch Fonds- und Geldanlagen erzielt. Dadurch liegen die Renditen für Lebensversicherungen meist über 5 oder 6 %.

Zu beachten ist die Versteuerung des Ertragsanteils bei Auszahlung. Bis 2005 waren Lebensversicherungen steuerfrei, das gilt für Altverträge auch weiterhin. Preiswerter als die Kapitalbildende Lebensversicherung ist die Risiko-Lebensversicherung, die nur im Todesfall an die Hinterbliebenen zahlt. Einen schnellen Überblick über monatliche Sparbeiträge, Renditen und Leistungen erhält man heute innerhalb von kurzer Zeit bei einem Versicherungsvergleich im Internet.

 39 queries. 0.252 seconds